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Aktzeichnen WS 2012/13

Auch dieses Semester wird wieder gezeichnet. Immer montags (ab nächste Woche, 15.10.12) um 18 Uhr in der Humanwissenschaftlichen Fakultät im Grafikraum 003.

Kommt vorbei, bringt einfach Zeichenmaterial und 3 € mit.

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Das Sammeln und die Kunst

Wenn man über den Sinn von Kunst nachdenkt, dann kommen, neben allen nur im Kunstkontext realen Argumentationssträngen, zwei wichtige Aspekte zum Vorschein. Der eine ist der Aspekt des Bewahrens. Dieser Gedanke mag irgendwie romantisch daher kommen, aber das ist ja, ob gewollt oder ungewollt, ein Aspekt, der schon im Museumswesen ganz tief verankert ist. Gegen das Bewahren kann man ganz wenig tun und das ist auch gut so.

Der zweite Aspekt befasst sich mit dem Erstellen. Wer „Künstlerisches“ tut, bildet ja irgendwas, stellt her, macht was Neues, bringt was in die Welt. Also ist auch jede künstlerische Handlung produzierend.

Was ist nun der Unterschied zum Sammeln? Wer sammelt, stellt doch Dinge zusammen, womit sie außerhalb ihres ursprünglichen Rahmens, neu zusammenkommen. Da kann man ja anfangen über Abstraktionsprozesse nachzudenken. Dinge waren ja für irgendwas gedacht, meistend zumindest, und dann kommen sie als Sammlung neu daher, erfüllen nur noch als Referenz ihre Funktion, erzählen also nur noch darüber. Das tun sie aber mit Unterstützung der anderen gesammelten Dinge.

Im Sammeln werden also sowohl Dinge bewahrt, also auch neu produziert. Ist Sammeln deswegen Kunst? Ist Sammeln vielleicht sogar als Gattung zu verstehen, wenn man noch in Gattungen denken mag?

Sammeln kann ganz bestimmt ästhetische Qualitäten haben oder evozieren. Ich glaube, da kann man mal drüber nachdenken.

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